AVM Fritz Repeater: Zusatzfunktionen für Technikfans

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WLAN-Repeater fangen das vom Router ausgehende Funksignal auf, verstärken es und geben es dann weiter – bildlich gesprochen schlagen diese Geräte also eine (Funk-)Brücke zwischen Router und Endgerät. Auf diese Weise kann ein bestehendes WLAN-Netz um 50 bis 70 Meter Reichweite ausgebaut werden, sodass, auch in einem mehrstöckigen Gebäude mit dickeren Wänden, überall kabellos im Internet gesurft werden kann. Der Hersteller AVM hat derzeit zwei solcher Repeater auf dem Markt, welche zusätzlich zu der Signalverstärkung noch andere Funktionen besitzen.

Der AVM Fritz WLAN-Repeater N/G ist das ältere der beiden Modelle und unterstützt Netzwerke mit den Standards IEEE 802.11 n, g, b und a. Er ist, ebenso wie sein Nachfolgemodell, mit nahezu allen W-LAN-Routern kompatibel. Um die Geräte in Betrieb zu nehmen, werden sie in eine einfache Steckdose gesteckt. Sie verfügen über eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 300MBit/s und die Fähigkeit zur WPA- und WPA2-Verschlüsselung. Das Einrichten und Verbinden beider Repeater ist, bei der Verwendung einer WLAN-Box vom selben Hersteller, per Knopfdruck zu erledigen. Sind die Hersteller von Repeater und WLAN-Router unterschiedlich, so kann das Ganze auf recht schnellem Wege manuell geschehen. Dabei sollte der Netzwerkwerk- beziehungsweise der WPA-Schlüssel griffbereit sein. Beide Repeater werden mit einer Kurzanleitung geliefert, welche übe die wichtigsten Schritte und Funktionen informiert. Reicht das nicht aus, so kann auf der Internetseite des Herstellers ein ausführliches Handbuch heruntergeladen werden. Ergeben sich bei der Bedienung oder beim Anschluss der Geräte Probleme, ist das Support-Center des Herstellers per Mail oder Telefon zui erreichen. Der WLAN-Repeater N/G besitzt ein berührungsempfindliches Display, über welches er bedient werden kann. Eine analoge Klinkenbuchse und eine optische Schnittstelle ermöglichen es dem Nutzer, seine Stereoanlage mit dem Repeater zu verbinden. So kann Musik von einem Medienserver an den Repeater und von hier aus an die Stereoanlage übertragen werden. Auf diese Weise ist auch das Empfangen und Abspielen von Internet-Radio auf der Stereoanlage möglich.

Der Fritz WLAN-Repeater 300E besitzt nicht die oben genannten Audiofunktionen des Vorgängermodells. Dieser Repeater ist mit einem Gigabit-LAN-Anschluss versehen und macht es somit möglich, netzwerkfähige Geräte, ohne WLAN-Funktion in das Netzwerk einzubinden. Fernseher, Drucker, Spielekonsolen oder Blue-Ray-Player können mittels Netzwerkkabel mit dem Repeater und so auch mit dem WLAN-Netzwerk verbunden werden. Dieses Gerät verzichtet auf die Bedienung und die Anzeige per Touch-Display. Stattdessen werden Verbindungsqualität, sowie LAN- und WLAN-Status durch das Aufleuchten von LEDs angezeigt.

In unabhängigen Tests von WLAN-Repeatern schnitten beide Geräte in den Punkten Bedienfreundlichkeit, Reichweitenerhöhung und Preis-Leistungsverhältnis durchweg gut ab. In wie weit die Geräte auf eine Dauerbelastung reagieren, wurde aber noch nicht getestet. Mit Preisen ab 65 Euro für das N/G-Modell und ab 70 Euro für den 300E siedeln sich diese Repeater im oberen Segment der mittelpreisigen Geräte an. Wer lediglich sein WLAN-Netz erweitern möchte, der kann aber auch getrost auf eine günstigere Variante ab 20 Euro zurückgreifen.

Foto © fefufoto – Fotolia.com

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